Mondlandung und Verschwörungstheorien

Stadtsaal, 1. Obergeschoss

Eintritt frei

50 Jahre Mondlandung – und Bern war dabei: Die Astronauten entrollten, kaum waren sie am 21. Juli 1969 ausgestiegen, ein Sonnenwindsegel der Universität Bern und steckten es noch vor der US-Flagge in den Boden. Unter dem Titel «Bern im All» feiert die Universität Bern das Jubiläum vom 28. Juni bis zum 4. Juli 2019 in einem dreitägigen Wissenschaftsfest unter anderem auf dem Bundesplatz. Und im Kornhausforum:

Im Juli 1969 also, knapp einen Monat vor dem Woodstock-Festival, sind die US-Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin das erste Mal auf dem Mond herumspaziert. Doch vielleicht war der Dritte auch dabei, Michael Collins, der eigentlich in der Kapsel hätte bleiben sollen, vielleicht ist der auch ausgestiegen und hat sich ein wenig die Beine vertreten. Ein Bild vom Mond soll es belegen: Im Glas des Helms eines Astronauten spiegelt sich etwas Kleines, Weisses. Das soll Collins sein. Die das so sehen, sehen sowieso alles ganz anders: Die Mondlandung hat nicht stattgefunden, Inszenierung, Hollywood, Betrug.

Die Mondlandung, die nicht stattgefunden hat, ist eine, wenn auch eine der schönsten Verschwörungstheorien unter vielen. Das Genre hat Tradition, seit Jahrhunderten. Davon erzählt im Stadtsaal die Historikerin Stefanie Mahrer. Sie nimmt mit auf eine Reise durch die Geschichte der Verschwörungstheorien, der ein Gespräch mit Kornhausforum-Leiter Bernhard Giger folgt. Im Anschluss sind die Besucherinnen und Besucher zu einem Apéro eingeladen.

www.bernimall.unibe.ch