Nicola Schmid

Fotografien

«Wir trinken, tanzen, taumeln an den urbanen Sehnsuchtsorten einer Jugend im Herbst. Er schaut zu und drückt ab. Nicola Schmid ist der Chronist unserer Jahre in Schwarz und Weiss.»

So leidenschaftlich hat Mirko Schwab im «Bund»-Kultrublog «KulturStattBern» über die Arbeit des 1990 geborenen Berner Fotografen geschrieben. Und tatsächlich: Nicola Schmid steht in der Mitte der Szene im Umfeld der Reitschule, die er in ihren nächtlichen Ausschweifungen fast exzessiv bannt, nicht etwa digital, wie man meinen würde, sondern analog. Er ist einer von denen, die er fotografiert, darum ist ihm auch eine Nähe möglich, deren Intimität einem, auch und gerade in ihren schrillen, abseitigen Tönen, berührt und trifft.

Unter dem Titel «00.00-12.00» präsentiert Nicola Schmid im Stadtsaal des Kornhausforums seine Arbeiten. Vernissage ist am 24. Januar 2019 um 19 Uhr. Am Samstag, 26. Januar gibt es um 17 Uhr ein Gespräch mit dem Fotografen und eine Projektion weiterer Bilder.

Bild: Nicola Schmid